

Am fünften Tag nach dem dicken Schneefall in Norddeutschland, der von einigen schon fahrlässig mit “Katastophe” überschrieben wurde, fuhr ich um 6 Uhr morgens mit einem Lächeln über hervorragend geräumte Radwege, bis ich jäh gestoppt wurde.
Auf einer Strecke von rund 2 Kilometern verwandelte sich der saubere Asphalt-Radweg von einem Meter zum nächsten in eine 40 Zentimeter dicke, zerfahrene und vereiste Schneewüste, in die ich mit dem Pedelec ungebremst einfuhr.
Klar, es kann passieren, dass beim Räumen einer Fahrbahn, hier einer Bundesstraße, der Schnee mit Schmackes auf den Radweg geworfen wird. An Tag 3 ohne nennenswerten Schneefall und Tag 1 nach einem Regenschauer, noch dazu bei rund 3°C, hatte ich damit einfach nicht gerechnet.
Fahren war hier nicht möglich. Auf die Bundesstraße wechseln schien mir unverhältnismäßig, also wurde das Rad geschoben.
Ein Anruf bei der zuständigen Straßenmeisterei brachte die Entspannung ins Thema. Der Kollege weiß nun Bescheid, der Weg wird geräumt. Er war dankbar für die Info, ich bin dankbar für den Support. So geht’s gemeinsam nach vorn.
Tag 5 #mdRzA in 2026, Tag 280 #mdRzA in Folge
