Grundkurs Frostpendeln

FROSTPENDELN Grundkurs #2304 – Im Notfall dabei

Willkommen zum Grundkurs #2304! Nach unseren Themenblöcken #2301 Kleidung, #2302 Winterreifen und #2303 fahrradfreundlicher Arbeitsplatz starten wir in den abschließenden Kurs für die diesjährige FROSTPENDELN-Saison. Im Februar beschäftigen wir uns mit dem Thema Prävention: Wie bereitet ihr euch auf unvorhersehbare Komplikationen auf dem Pendelweg? Oder anders formuliert:

Im Notfall dabei: gut vorbereitet bei Panne und Unfall

Fahrradpanne

Hach, Fahrradpannen! Kommen immer genau dann, wenn man sie am wenigsten gebrauchen kann, sind im Sommer schon total nervig und im Winter sind nach der Reparatur die Finger nicht nur dreckig, sondern auch taub vor Kälte.

Wie bereitet ihr euch darauf vor? Habt ihr ein Arsenal an Werkzeug und Ersatzteilen dabei oder beschränkt ihr euch auf das Allernötigste? Oder nehmt ihr gar nichts an Hilfsmitteln mit und vertraut im Fall einer Panne auf den Abschleppdienst, professionell oder privat?

Unfall und Sturz

Auch, wenn man es gerne ausblendet: Unfälle passieren. Egal ob eigen- oder fremdverschuldet, egal ob alleine oder im Kontakt mit anderen Verkehrsteilnehmenden oder sogar Tieren. Im besten Fall steht man danach wieder auf, flucht über den Schaden am Radl und fährt weiter. Aber natürlich gibt es auch Fälle, bei denen man auf Hilfe von Außen angewiesen ist.

Welche präventiven Maßnahmen habt ihr für den Fall eines Unfalls ergriffen? Habt ihr ein Notfallset mit an Bord, nutzt ihr Smartwatches oder sonstige technische Hilfsmittel, um bei einem Sturz auf euch aufmerksam zu machen? Oder könnt ihr von einem Unfall berichten, in den ihr involviert wart und der Community einen Tipp geben, was euch in der Situation unmittelbar geholfen hat?
Achtung: das Thema (Schutz-)Ausrüstung bitte hier bewusst ausklammern. Natürlich ist ein guter Helm und gute aktive wie passive Sicherheit ein essentielles Thema, würde hier aber zu weit führen.


Frostpendeln-Maskottchen Tobi teilt hier beispielhaft seine Erfahrungen:

Fahrradpanne
Trotz zwei großer Gepäckträgertaschen ist der Platz auf dem Weg zur Arbeit sehr beschränkt: eine Tasche ist ja bereits voller Akkus (Grüße vom S-Pedelec-Langstreckenpendler!). Deshalb versuche ich, mich hinsichtlich Pannenschutz auf viele Situationen vorzubereiten, aber hierbei möglichst platzsparend zu arbeiten. Im obenstehenden Bild seht ihr einen Ausschnitt meines Bordinventars:

  • Luftpumpe
  • Multitool
  • Flickset (vorwiegend wegen der Reifenheber)
  • Ersatzschlauch
  • kompakter Kettennieter und ein Verschlussglied
  • Einweghandschuhe
  • im Winter: ein kleiner Knick-Taschenwärmer für taube Reperaturfinger

Außerdem habe ich zwei unbekannte Helden immer mit dabei: Kabelbinder und einen alten Fahrradschlauch. Damit bekommt man so ziemlich alles fest, was sich während der Fahrt oder bei einem Sturz lösen könnte.

Unfall
Natürlich fehlt der Platz für viel Verbandsmaterial. Eine kleine Erste-Hilfe-Tasche mit Grundausstattung für kleine Verletzungen ist aber immer mit an Bord. Damit ich im Fall eines Sturzes gefunden werden kann, teile ich während der Fahrt meinen Standort mit der Heimatbasis über Google Maps.

Nun seid ihr wieder dran!

  • Was habt ihr für den Fall einer Panne immer mit dabei?
  • Welche Maßnahmen habt ihr bisher ergriffen, um auf Unfälle und Stürze vorbereitet zu sein?

Schreibt hier in die Kommentare!

Alle Frostpendler*innen, die im Februar 2024 unter diesem Beitrag ihre Erfahrungen in den Kommentaren teilen, nehmen an der Grundkurs #2304-Verlosung teil. Und auch für die Hauptverlosung am Ende der Saison ist euer Input nötig!

Details zu unseren Verlosungen findet ihr hier: Grundkurs FROSTPENDELN- Infos zur Vorlesungsreihe

Greyshaw

Teil des FROSTPENDELN-Organisationskommitees. Hat leider keine Zeit, sein Profil vernünftig einzurichten, weil er ständig Aufkleber verpacken und abschicken muss.

28 Kommentare

  • Susanne

    Susanne

    Für eine Panne beim Pendeln habe ich die üblichen Verdächtigen dabei: Flickzeug, Pumpe, Multitool. Leider ist es so, dass mir die meisten Pannen im Winter passieren. Bei kalten Temperaturen ist es mir nicht möglich, einen Schlauch zu flicken, geschweige denn einen Reifen von der blöden Tubeless-ready-Felge zu heben. Daher hilft mir da meistens das Telefon. Sollte das nicht funktionieren, bin ich auf der Pendelstrecke meist in der Nähe einer S-Bahn-Station oder einer Haltestelle der Straßenbahn. Damit käme ich dann auch erst mal weiter.

    Weil ich das hier jetzt schon mehrmals gelesen habe: Vielleicht pack ich doch noch ein paar Kabelbinder ein. Scheinen ja reines Teufelszeug zu sein.

    Auf Unfälle bin ich nicht so gut vorbereitet. Ich habe nur ein Pflasterset dabei. Aber das eigentlich nur, weil ich auch im normalen Leben gerne mal in Messer oder Scherben greife. Unabsichtlich natürlich. Ich hatte bisher auch nur einen Unfall. Da ist mir das Vorderrrad weggerutscht. Glücklicherweise war außer mir niemand beteiligt. Ich bin dann auch einfach weiter zur Arbeit gefahren. Da habe ich dann erst gemerkt, dass der Ellenbogen blutig ist. Und dann ging der ganze Zirkus mit der Berufsgenossenschaft los. Wegeunfall. Ich wurde noch nie so zuvorkommend versorgt…

  • Leuchte

    Leuchte

    In meiner Rahmendreiecks-Tasche geht immer mit:
    *Pumpe,die ein vernünftiges Volumen schafft und AV und SV Ventile kann.Topeak.
    *Multitooltäschchen RocknRoll mit Mini-Ratsche.Granite.
    *Schlauch,3 Reifenheber
    *2.Multitool zum Gegenhalten
    * Verbandsset
    *Imbus für Fixierschraube Pedalarm
    *Boschlampe
    *Medizinische Handschuhe
    *Lappen

  • knut33

    knut33

    Ich habe immer eine Satteltasche sowie eine Oberrohrtasche am Rad. In der Oberrohrtasche ist ein Schlauch und direkt darunter ein Kombipumpe für normales Pumpen und CO2. In der Satteltasche ist ein Multitool, selbstklebende Flicken, Reifenheber und ein Torx Schlüssel für mein Frontlicht. Letztes Jahr hatte ich auf 7000km ein Loch, das kann gerne so bleiben 😀

  • Michaelu

    Michaelu

    In meiner Satteltasche, die permanent unter dem Sattel montiert ist, habe ich ein Multitool, 2 kleine Reifenheber, selbstklebende Flicken und ein paar Kabelbinder dabei. Bei Touren, ab ca. 15 km, nehme ich im Rucksack meine kleine elektrische Luftpumpe, ein kleines Erste-Hilfe-Set und einen Ersatzschlauch mit. Das ist eigentlich alles.

  • Jan S-H

    Jan S-H

    Kurz und knapp: Nichts.
    Ich fahre nur 5,5Km bis zur Arbeit, das heißt im schlimmsten Fall hätte ich 2,75Km zu laufen. Das Risiko gehe ich ein.
    Bislang habe ich damit auch Glück gehabt. Nichts passiert. Ich warte mein Rad regelmäßig und verwende Reifen und Schläuche die pannensicher sein sollen.
    Drückt mir die Daumen, dass sie es auch weiterhin sind. 🙂

  • Lothar

    Lothar

    Im Winter wie im Sommer habe ich die gleichen Pannenhelfer in meinen Packtaschen: Ersatzschlauch, Multitool, kl. Pumpe, Putzlappen (auch für die Hände), Kabelbinder und noch ein paar Inbusschlüssel. Alles schon mal gebrauchtbei kleineren Pannen.
    Bei größeren Pannen zähle ich auf den Bus. Da der öffentliche Nahverkehr bei uns recht gut ausgebaut ist und ich nur an wenigen Stellen meiner Pendelstrecke weit von einer Haltestelle entfernt bin, könnte ich das Rad im Notfall in den Bus mitnehmen. Das mußte ich Gott sei Dank noch nicht. Leider mußte ich aber schon einmal ein paar Kilometer mit meinem Liegerad quer durch die Stadt zu meinem Schrauber schieben, weil ich vor Ort nichts mehr richten konnte…

  • Henning Müller

    Ich habe bei MdRzA mein Telefon mit. Ich wohne in Hannover, und hier ist der ÖPNV sehr gut. Handwerklich bin ich wirklich nicht sehr begabt, daher halte ich mein Rad mit reinigen und Kettenpflege in Schuss. Den Rest macht mein Radhändler.
    Schwalbe Marathon Plus mtb Bereifung, Wetterbericht, mehr kann ich nicht tun. Wenn es so wie gestern Abend ist. Also 10 km noch MdrnH, da hat dann der Zug der Dropper Post den Geist aufgegeben. Natürlich als diese die 20 cm in der Versenkung verschwunden war, und nicht mehr rauf wollte. Daher ging es heute Nachmittag in den Radladen, nach 20 Minuten war der neue Zug drin. Danke 🙏 Ich bin froh einen kompetenten Laden zu haben.

  • Thorsten

    Thorsten

    Was ich immer dabei habe, egal ob mit dem Up oder dem VM:

    – Ersatzschläuche: N+1 (immer einen mehr als Reifen vorhanden sind, aus Gründen…)
    – Pumpe: 1x die Fumpa (ist wirklich cool und macht das Aufpumpen zu einer einfachen schnellen Sache) und als Ersatz, wenn bei der Fumpa der Akku leer sein sollte, eine XLC Minipumpe
    – Dazu noch Einmalhandschuhe, Stirnlampe, Minitool, Reifenheber, Kombizange, 2 Ratschenschlüssel von 8-17, 2 Stativklemmen um einen ggf. festsitzenden Mantel vom Laufrad runterzubekommen, Kettenwerkzeug und ein paar Kettenschlösser, Ersatzschrauben, Muttern und Kabelbinder.

    Damit kann ich so ziemlich alles unterwegs wieder hinbekommen, beim VM zur Not auch das Hinterrad ausbauen, Kette reparieren usw. etc. pp.
    Von dem ganzen Kram habe ich tatsächlich schon so einiges benötigt.

    Wirklich aufgehalten haben mich bisher nur ein auseinandergefallener Freilauf und eine gebrochene Schwinge. Für sowas braucht es dann wohl eher einen Werkstattwagen, der immer hinterherfährt…

  • CWiede

    CWiede

    Ich fahre fast ganzjährig mit zwei Ortlieb-Taschen am Hinterrad. Deshalb ist immer Platz für kurzfristige Einkäufe. Nur, wenn die Taschen mangels Abstellmöglichkeit o.ä. stören würden, habe ich nur eine oder einen Rucksack dabei. Allerdings bleibt auch regelmäßig Zeugs in der Tasche, das eigentlich nicht spazieren fahren müsste. In einer Tasche ist eine kleine und flache Zusatztasche von Ortlieb montiert, in der anderen Tasche der Ortlieb Comuter. Die Innentasche polstert die Unterseite der Ortlieb-Bag und hat auf der Hinterseite ein gepolstertes Fach für Papiere oder ein Laptop/Tablet.
    Um nicht so lange suchen zu müssen, sind wichtige Sachen in verschiedenfarbige Stofftaschen untergebracht.
    Für schlechtes Wetter:
    – Regenjacke (im Sommer oft nur ein Poncho)
    – Regenhose
    – Im Winter ein zweites Paar dünnere/dickere Handschuhe
    Für Pannen:
    – Flickzeug mit Reifenheber
    – Teleskop-Luftpumpe
    – Multitool, Werkzeuge
    – je nach Rad manchmal eine Notfall-Seilspeiche.
    – Da nachts im Wald die Dynamobeleuchtung nicht lange nachleuchtet eine Akkulampe.
    Für Unfälle:
    – Ein kleines Erst-Hilfe-Set,
    – mittlerweile zusätzlich mit Kinderpflaster, Beatmungsmaske und Zeckenkarte bestückt.

    Seit einiger Zeit befindet sich auch eine kleine Powerbank in meiner Tasche, die ich am Ahead-Vorbau anschließen (Cycle2Charge) und mittels Nabendynamo sogar (CO2-neutral) aufladen kann.
    So ist das Smartphone oder die Uhr sicherer betriebsbereit.
    Wieviel Zeugs man rumfährt!!! Fehlt aber das Nötige ist es auch Mist!!!

  • Wehrner

    Wehrner

    Jetzt im Winter in der Gepäckträgertasche:
    – Für mich: (trockene) Fahrradhandschuhe, Einmalhandschuhe in XXXL, Feuchttücher, kleine Taschenlampe, kleine Astschere (wenn mal was in den Radweg hängt), Regenhose, Regenstulpen, Rain-Legs, Warnweste, kleines “erste-Hilfe” Set
    – Für’s Rad: 2x Tubeless-Flickzeug (einmal von Innen “Tubeless-Flicken” und spez. Kleber/einmal von Außen “Tubeless Puncture Plug Repair Kit” – beides noch nie gebraucht oder ausprobiert 🙂 )
    Aber da ich beidem nicht so traue habe ich noch einen ordinären Schlauch dabei -> nach dem Hinweis hier im Forum wird der Schlauch jetzt gegen einen “offenen” Schlauch getauscht.
    Zwei Reifenheber aus Kunststoff, Multitool mit 10 oder mehr Funktionen, eine kleine Luftpumpe, ein Regenschutz für den Sattel
    Und ja, die Tasche ist richtig voll 😉

    In der großen Seitentasche: Regenjacke, große und kleine Kunststofftüte, Warnweste, größere Luftpumpe.

    Eigentlich wollte ich immer nur mit der kleinen Gepäckträgertasche pendeln, das hat sich aber als nicht praktikabel rausgestellt … und ich habe in den zwei Jahren irgenwie nicht auf/leergeräumt 🙁

    Für den großen Notfall: Das Handy kann von der Ehefrau geortet werden.

    Das kleine “erste-Hilfe” Set gab’s im Vierer-Pack recht günstig, wir haben die anderen drei in die (Wander-/Ausflug-)Rucksäcke daheim verteilt – für den Fall der Fälle.

    • Wehrner

      Wehrner

      Und natürlich eine Trinkflasche mit großer Öffnung, die im Winter und trotz Fahrtwind nicht zufriert.
      Nur mit Wasser gefüllt, mit irgendeinem iso-Getränk möchte ich keine Verletzung ausspülen.

  • der_Simon

    der_Simon

    Beim Pendeln und längeren Touren hab ich immer einen Ersatzschlauch, Reifenheber, Luftpumpe und Multitool dabei. Wenn ich mit dem Rennrad unterwegs bin auch noch einen Kettennieter, um notdürftig nach Hause zu kommen, wenn die Kette reißt. Bis jetzt – knock on wood – erst einmal passiert.
    Außerdem fahr ich mit Armyshorts über der Radbuxe und hab mein Handy immer greifbar in der Seitentasche.

    Gute Fahrt!

  • holzhai

    Ich nehme immer weniger mit. Irgendwann ist das Erste-Hilfe Päckchen rausgeflogen, dann auch der Ersatzschlauch.

    Ersteres habe ich einmal vor vielen Jahren beim Mountainbiken gebraucht (die Pedalpins in das Schienbein gerammt, so dass das Blut rausspritzte). Beim Pendeln werde ich es hoffentlich nie brauchen.

    Innerhalb der letzten knapp 6 Jahre Pendeln mit dem S-Pedelec hatte ich erst einmal einen Platten. Für solche Fälle habe ich ein altes Flickset dabei – falls ich es nicht vergesse :-). Ob die Flicken noch kleben?

    Weiterhin dabei ist eine Luftpumpe (die ich auch erst einmal benötigt habe) und ein Minitool.
    Regenklamotten nehme ich nur mit, wenn Regen angekündigt ist. Unangekündigt ist das nicht erlaubt! Und wenn es doch nass wird, dann ist das eben so. Ich kann mich in der Firma umziehen.

    • Bjoern

      Bjoern

      Ich habe immer eine Satteltasche an den Bikes
      Darin befindet sich
      ein Schlauch, zwei Reifenheber, Flickzeug, 3 Co2 Kartuschen, ein Multitool, Einweghandschuhe, ein kleines Pflasterset, eine Beatmungsmaske mit Handschuhen und eine Rettungsdecke.
      Im Winter oder bei schlechtem Wetter habe ich noch eine Packtsche mit Regenzeug, ein paar Sachen zum wärmen, Spanngurte, Schlösser für die Packtasche und Platz, um wenn es zu warm wird mal was ausziehen zu können.
      In der dunklen Jahreszeit habe ich noch jeweils eine Ersatzlampe dabei. Außerdem trage ich gerne eine Helmleuchte. Die hilft in der Dunkelheit bei Pannen, wenn man was in der Tasche sucht usw.
      Den ganzen Kram lasse ich beim Rennrad zu Hause .
      Da habe ich nur eine kleine Rahmentasche mit Werkzeug.
      Immer dabei ist das Handy. Um Hilfe zu rufen und mein Standort wird live geteilt. Vielleicht ein wenig übervorsichtig, aber ich bin selbst nicht ganz fit und hatte auch schon die Stuation, als erster am Unfallort zu sein.

  • donauradlerin65

    donauradlerin65

    Ich habe beim Pendeln eigentlich nicht soo viel dabei – Ersatzschlauch (und zwar einen mit zwei Enden, so dass ich im Notfall nicht das gesamte Hinterrad abbauen muss…), Flickzeug, Reifenheber, kleine Luftpumpe, kleine Flasche mit Kettenöl. Gute Idee, das mit den Einmalhandschuhen, in meiner Garage habe ich eine ganze Packung, damit die Hände nicht dreckig werden, aber unterwegs habe ich bisher noch nicht dran gedacht. Meistens habe ich außerdem meine Rainlegs dabei, damit ein plötzlicher Schauer mich nicht völlig durchnässt. Ich habe mir auch schon überlegt, eines dieser Reifenflicksprays zu kaufen, damit ist ja der Reifen sofort wieder einsatzbereit. Verbandmaterial habe ich bisher auch nicht dabei gehabt – wäre eine Überlegung wert.

      • Wehrner

        Wehrner

        Naja, den kaputten Schlauch würde ich “im Notfall” ganz kaputt machen 😉
        Aber tolle Idee, solche Schläuche kannte ich noch gar nicht. Klingt ja richtig gut … aber funktioniert das auch so praktisch?
        … Der * Fahrradschlauch besteht aus einer hochwertigen Kautschuk-Mischung mit zwei Enden was das Schlauchwechseln erheblich vereinfacht. Er wird einfach in den Mantel eingelegt. Auch komplexe Schalt-, Brems- und Antriebssysteme stellen kein Problem dar * Dabei entspricht sein Eigengewicht dem eines handelsüblichen Schlauches. Um das Einlegen des Schlauches in den Mantel zu erleichtern, sitzt das Ventil im ersten Drittel.

      • Wehrner

        Wehrner

        Und zur Ergänzung: als Tubeless-Fahrer finde ich die Idee mit dem “offenen” Ersatzschlauch immer besser.
        Der Reifen muss nicht mehr demontiert werden – falls trotz tubeless ein Ersatzschlauch eingezogen werden muss.
        Konsequenz: Der bisher als “letzter Notnagel” mitgeführte normale Schlauch fliegt raus und so ein offener kommt in die Satteltasche 😉

    • Hummelmama

      Hummelmama

      Dasselbe wie im Sommer: Pumpe, Ersatzschlauch, Reifenheber, Multitool. Und wenn mal gar nix geht, wie letzte Woche, als sich nachts um 1h 20km von zuhause entfernt die (zugegebenermaßen überfällige) Kette derart verklemmt hatte, dass ich sie nach einer Stunde immer noch nicht befreit hatte, dann ruf ich meinem Radl und mir eben ein Taxi… (kommt 1-2mal pro Jahr vor)

  • Lukas4000

    Lukas4000

    Für den Notfall bin ich hoffentlich gut ausgestattet, gebraucht habe ich davon bisher zum Glück nichts:
    – Erste Hilfe Set (mit Einmalhandschuhen)
    – Miniluftpumpe
    – Fahrradmultitool mit Reifenheber und Flicken
    – Kabelbinder
    – Kettennietdrücker und Missing Link
    – Plastiktüte (zum verstauen von Teilen, ich gehe davon aus, dass Reparaturen vorrangig bei Regen notwendig werden)

    Nicht überlebenswichtig, aber praktisch und immer dabei:
    – Minifläschchen Kettenwachs
    – Antibeschlag-Brillenputztuch

    Das alles bildet platzsparend verpackt die Bodenschicht in meiner Ortlieb OfficeBag.

  • Emma_Zjnc

    Emma_Zjnc

    Puh, gehöre definitiv zur Katergorie “Thema ignoriere ich erfolgreich so lange bis es mich erwischt” 😅 vielleicht auch deswegen, weil der persönliche Abschleppdienst meist nie weit weg ist bisher.
    Dieses Jahr sind allerdings einige längere Touren geplant, da muss ich mich langsam mal mit dem Thema Pannenschutz auseinandersetzen.
    Fürs Omnium bräuchte ich Ersatzschläuchte in 28″ und 20″.
    Einmalhandschuhe hab ich nun schon häufiger gelesen, den Tipp finde ich maximal sinnvoll, die werden auf jeden Fall mitkommen. Genau wie Kabelbinder und ein bisschen Schnur. Nicht unbedingt fürs Rad selbst, aber Taschen, die wild rumschlackern, sind nicht weniger nervig und teilweise gefährlich.
    Und sonst halt den Standartkram: Reifenheber, Pumpe, Kettenöl, Tuch, Multitool.
    Wichtig fürs Omnium: größeren Inbusschlüssel, um die Ladefläche abbauen zu können. Wer weiß, ob man nicht doch mal spontan auf Zug umsteigen muss 😅

    • SushiM

      SushiM

      Ich bin minimalistisch mit Luftpumpe, Multitool,
      Flickset, Ersatzschlauch unterwegs.
      Erste-Hilfe-Set hat ja jeder Autofahrer dabei – ich deswegen in urbanen Umfeld nicht.

  • Ruepelradler

    Ruepelradler

    Im Sommer hab ich deutlich mehr dabei wie im Winter. Für den Winter hab ich nur das Nötigste dabei:
    – Multitool mit Inbusschlüsseln
    – Verbandmaterial in der Rahmendreiecktasche
    – Putzlappen für die Kette (die wird nach jeder nässe-Fahrt kurz abgewischt)

    Ich hab inzwischen nicht einmal mehr eine Luftpumpe dabei, beim Fatbike hat das kleine Ding wenig Sinn… Im Fall eines Plattfußes würde ich, wenn ich Zeit hab, heimschieben, und ansonsten den Telefonjoker bei meiner Frau ziehen.

    Im Sommer sind die Strecken, die man fährt deutlich weiter. Da hab ich wesentlich mehr dabei, da bin ich auch für Reifenpannen gut eingerichtet mit Pumpe, Ersatzschlauch und Reifenheber.

    Ich möchte an dieser Stelle jedem empfehlen ein bisschen Verbandmaterial (wenigstens das Minimum) mitzunehmen. Ich hab das schon öfter gebraucht, glücklicherweise noch nie für mich, aber immer wieder für andere Radler. Und es ist erschreckend, dass kaum ein Radfahrer sowas dabei hat.

  • Ruepelradler

    Im Sommer hab ich deutlich mehr dabei wie im Winter. Für den Winter hab ich nur das Nötigste dabei:
    – Multitool mit Inbusschlüsseln
    – Verbandmaterial in der Rahmendreiecktasche
    – Putzlappen für die Kette (die wird nach jeder nässe-Fahrt kurz abgewischt)

    Ich hab inzwischen nicht einmal mehr eine Luftpumpe dabei, beim Fatbike hat das kleine Ding wenig Sinn… Im Fall eines Plattfußes würde ich, wenn ich Zeit hab, heimschieben, und ansonsten den Telefonjoker bei meiner Frau ziehen.

    Im Sommer sind die Strecken, die man fährt deutlich weiter. Da hab ich wesentlich mehr dabei, da bin ich auch für Reifenpannen gut eingerichtet mit Pumpe, Ersatzschlauch und Reifenheber.

    Ich möchte an dieser Stelle jedem empfehlen ein bisschen Verbandmaterial (wenigstens das Minimum) mitzunehmen. Ich hab das schon öfter gebraucht, glücklicherweise noch nie für mich, aber immer wieder für andere Radler. Und es ist erschreckend, dass kaum ein Radfahrer sowas dabei hat.

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